Geschichte

Gründung und Aufbau

Seit seiner Gründung stehen wir als der Jazzchor der Uni Bonn auf der Seite der Studenten und leihen ihnen eine ganz eigene Stimme – die Stimme der musikbegeisterten, engagierten und mit allen Wassern gewaschenen Gutmenschen, die es für kostenlosen Eintritt zu sehen gibt (seit Neustem aber mit Platzreservierung).
Trotz langer Geschichte und Erfahrung sind wir im Grunde immer ein junger Chor mit meist studentischen Mitgliedern zwischen etwa 18 und 35 Jahren, was den „Chor-Geist“ entscheidend prägt.

Seit 1995 ist der Jazzchor der Uni Bonn – neben der Big Band jüngstes Vorkommnis des Collegium Musicum – zu einer veritablen Größe in der musikalischen Landschaft der Gebäude rund um den Hofgarten und darüber hinaus geworden, und konnte sich inzwischen auch überregional sowie international einen Namen machen.
Prägende Gestalt der Probenarbeit als Chorleiter und Arrangeur ist seit 2012 Jan-Hendrik Herrmann, der seitdem nicht mehr wegzudenken ist.

Die Mitglieder sind stets bemüht um musikalischen Austausch mit anderen Chören und neue Projekte. Um sich mit anderen Kulturgruppen zu koordinieren oder gar gemeinsame Projekte anzugehen, ist der Jazzchor seit Oktober 2016 Teil des Forums für Musik & Tanz der Universität Bonn.

Probenarbeit

Abweichend vom Namen versucht sich der Chor regelmäßig auch an anderen musikalischen Genres als Jazz. Dieser hat sich uns zwar besonders in die Herzen gesungen, mal leicht beschwingt, mal eng-harmonisch, mal klavierbegleitet oder in der kompromisslosen Schroffheit einer a cappella Darbietung. Allerdings wollen und können wir kein Genre außenvorlassen und singen also mit Leidenschaft, was uns gefällt. Dabei scheuen wir uns weder vor 13 verschiedenen Unterstimmen und der daraus folgenden Ungewissheit, wer denn jetzt dasselbe singen sollte, noch vor solistischen Einschüben.
Wo sich dabei das passende Arrangement nicht finden lässt, wird von überqualifizierten und unausgelasteten Mitgliedern oder Chorleitern kurzerhand selber etwas hervorgebracht. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann in kleineren Ensembles auf süffisanten Nebenschauplätzen noch mehr musikalische Erfahrung sammeln.

Konzerte und Wettbewerbe

Das in den Proben Erarbeitete wollen wir natürlich nicht verstecken. Deswegen präsentieren wir die Ergebnisse jedes Semesters in den letzten Semesterwochen in drei Semesterabschlusskonzerten.

Auch an Herausforderungen in Form von Wettbewerben versuchen wir uns ab und zu- manchmal wird das von Erfolg gekrönt: Bei der WDR-Fernsehshow „Der Beste Chor im Westen“ im Winter 2017 belegten wir den zweiten Platz und durften in der Kölner Philarmonie auftreten. Beim 10. Deutschen Chorwettbewerb im Mai 2018 haben wir dann im deutschlandweiten Wettbewerb mit 24 von 25 Punkten den ersten Preis in der Kategorie „Populäre Chormusik- a cappella“ gewonnen.

Andere Gesangs-Gelegenheiten lassen wir uns aber in dieser Hinsicht keinesfalls entgehen.
Auch bei universitären Anlässen sorgen wir gerne für musikalische Unterstützung, sowie in privatem oder öffentlichem Rahmen, oder einfach zwischendurch bei einem Bier, wenn (fast) niemand zuhört.